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Der Drucker hat eine Adresse, ping bekommt
Antworten, die Einstellungsseite nennt Port 9100 als Raw-Port — und trotzdem
kommt nichts an, was an 9100 geschickt wird. Die beiden Tatsachen
widersprechen sich nicht: Ping beweist die Adresse, nicht den Dienst.
Ping ist ICMP und wird vom Netzwerkstack beantwortet. Port 9100 ist ein TCP-Dienst, den der Drucker darüber betreibt. Eine Firewall- oder VLAN-Regel kann ICMP durchlassen und TCP verwerfen; der Raw-Dienst kann abgeschaltet, an einen anderen Port gebunden oder mit einer Verbindung belegt sein, die jemand anderes hält. Jeder dieser Fälle lässt Ping grün und 9100 tot — und jeder braucht eine andere Lösung. Die Prüfungen unten sind so geordnet, dass sie die Fälle auseinanderhalten.
Senden Sie ^XA^WC^XZ über einen Weg, der den Drucker noch
erreicht (USB, Webseite, Treiber), oder nutzen Sie die Konfigurationsdruck-
Option am Bedienfeld. Das Etikett nennt die IP-Adresse, die der Drucker
tatsächlich hat, die Raw-Portnummer und ob der Dienst aktiv ist. Das
ist die Aussage des Druckers selbst; Einstellungsseiten und Treiberdialoge
beschreiben, was jemand konfiguriert hat, nicht, was läuft.
Vom sendenden Rechner: nc -vz <ip> 9100 unter Linux und
macOS, Test-NetConnection <ip> -Port 9100 in PowerShell.
Die Fehlerart ist die Diagnose: connection refused heißt, die
Adresse stimmt und dort lauscht kein Dienst — Raw-Port aus oder auf anderer
Nummer; timeout heißt, etwas zwischen Ihnen und dem Drucker
verwirft TCP und lässt ICMP durch — Firewall, ACL, VLAN-Grenze;
connected heißt, der Dienst ist in Ordnung und das Problem
liegt in dem, was Sie senden.
Ein Raw-Port, der sich für einen Client verbindet und beim nächsten hängt, hat oft bereits eine offene Verbindung — ein Treiber, ein Druckserver, ein Monitoring-Werkzeug, das Status abfragt und nie trennt. Schließen Sie die anderen Clients oder ziehen Sie das Netzwerkkabel des Druckers für zehn Sekunden und versuchen Sie den Raw-Client erneut. Verbindet er jetzt, liegt die Lösung beim Host, der den Socket offen hielt — nicht beim Drucker.
Dann ist der Transport nicht das Problem. Senden Sie das kleinstmögliche Etikett von Hand, wie im Leitfaden zum Netzwerkdruck gezeigt. Druckt es, sendet die Anwendung an einen anderen Namen oder eine andere Warteschlange — der Leitfaden zur Druckeridentität geht die Schichten durch. Tut selbst das von Hand gesendete Etikett nichts, prüfen Sie mit dem Druckersprachen-Detektor, ob die Datei die Sprache des Druckers spricht: Ein EPL-Drucker mit ZPL, oder umgekehrt, ignoriert den Job stillschweigend.
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