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Startseite›Ratgeber›Welche Barcode-Symbologie soll ich wählen?

Welche Barcode-Symbologie soll ich wählen?

Veröffentlicht:

Die Wahl des Barcodes ist keine Geschmacksfrage: die Daten, der verfügbare Platz und das lesende Gerät grenzen die Auswahl bereits weitgehend ein. Drei Fragen klären die meisten Fälle.

1. Worum geht es bei den Daten?

2. Wie viel Platz ist vorhanden?

Lineare (1D) Barcodes wachsen mit der Datenlänge in die Breite; auf einem schmalen Etikett wird ein langer Code 128 entweder unleserlich eng oder läuft über. Zweidimensionale Codes bringen dieselben Daten in ein Quadrat: Data Matrix für sehr kleine Flächen (Elektronikteile, Medikamentenfaltschachteln), QR dort, wo einfaches Scannen wichtiger ist.

Wenn der Platz wirklich knapp ist, ist der Wechsel auf 2D fast immer besser als das Verkleinern eines 1D-Codes: gerade das Verringern der Modulbreite macht einen Barcode unlesbar.

3. Was liest ihn?

Diese Frage wird am häufigsten übersprungen und verursacht den teuersten Fehler. Der Laserscanner an der Supermarktkasse liest keine 2D-Codes; QR lesen nur kamerabasierte Scanner und Telefone. Ist die Gegenseite ein Versanddienstleister oder eine Handelskette, ist die Symbologie nicht Ihre Wahl, sondern steht in deren Spezifikation.

Kurzfassung

Verlassen Sie sich nicht auf Annahmen über Zeichensatz und Länge der gewählten Symbologie — testen Sie sie. Dieselben Daten können in einer Symbologie gültig und in einer anderen ungültig sein.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist Code 128 die bessere Wahl gegenüber EAN-13?

EAN-13 existiert für Handels-Produktcodes: genau 13 Ziffern, an der Kasse gelesen. Code 128 kodiert beliebige alphanumerische Daten kompakt — der übliche Standard für Logistik und interne Etiketten.

Wann ist ein QR-Code die falsche Wahl?

Wenn der Leser ein klassischer Laserscanner ist — Laser lesen nur 1D-Codes. Ein QR-Code braucht einen kamerabasierten Leser; wählen Sie ihn für URLs und größere Datenmengen, nicht für bestehende 1D-Scanstrecken.

Was tun bei sehr wenig Platz auf dem Etikett?

Mit einem Kameraleser passt Data Matrix meist dorthin, wo ein 1D-Code nicht hinpasst. Einen 1D-Barcode unter seine minimale Strichbreite zu verkleinern macht ihn nur unlesbar.

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