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Statt eines Etiketts produziert der Drucker Zeilen roher Zeichen — oft direkt nach einem Kalibrierlauf. Zwei sehr verschiedene Ursachen teilen dieses Symptom, und der Ausdruck selbst verrät, welche vorliegt.
Können Sie im Ausdruck Ihre eigenen Daten wiedererkennen — die ZPL-Befehle selbst als Text gedruckt, samt Caret und Tilde —, ist das fast immer der Dump-Modus: ein Diagnosezustand, in dem der Drucker empfangene Bytes druckt statt sie zu interpretieren. Er lässt sich bei Feed-Tasten-Sequenzen leicht versehentlich auslösen — deshalb folgt er so oft auf eine Kalibrierung.
Verlassen: den Drucker aus- und einschalten. Kommt er wieder im
Dump-Modus hoch, ^XA^JR^XZ senden — oder beim Einschalten die
Feed-Taste nicht halten.
Ist die Ausgabe kein lesbares Echo Ihrer Datei, sondern echt verstümmelt, lautet der andere Kandidat: Der Drucker spricht die Sprache der Datei nicht. Ältere Desktop-Generationen sind EPL-Drucker, und ZPL an einen EPL-Interpreter zu senden erzeugt genau diese halb verdaute Ausgabe. Welche Sprache Ihre Datei tatsächlich ist, klärt der Druckersprachen-Detektor in einer Sekunde — und nimmt diese Hälfte hinein oder heraus.
Die beiden Lösungen haben nichts gemeinsam: Der Dump-Modus endet mit einem Reset, die Datei bleibt unberührt; die Sprachdiskrepanz endet mit dem Konvertieren des Jobs oder dem richtigen Zieldrucker — und kein Reset der Welt hilft. Die Minute, den Ausdruck zu lesen, wählt den richtigen Weg — und ein alter Drucker, der nach der Kalibrierung "durchdrehte", braucht meist nur den ersten.
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